Fallbeispiel Kuba

 

Polnisches Warmblut

ca. 9 Jahre

 

Kuba kam zu Pegasoma als Hufkunde. Nach einige Zeit stellte sich heraus das der rechte Vorderhuf regelrecht von Geschwüren durchsetzt war. Inerhalb von 3 Wochen kamen insgesamt 6 Hufgeschwüre zum vorschein, eins davon aus der mittleren Strahlfurche. Diese Hufgeschwür entwickelte sich dann noch zu den anätzen von Strahlkrebs denn es trocknete nicht richtig ab. Nach ca 6 Wochen Behandlung war alles im Griff und der Huf konnte vernünftig nachwachsen. Ein Stall wechsel brachte dann einen Koppelunfall nach der Eingewöhnungsphase. Bei diesem wurde der Schulternerv gequetscht und das Pferd ging extrem Lahm. Durch verschiedene Behandlungen und das Umstellen zu uns wurde er bei wieder Fit und ist jetzt auf dem Weg ein zuverlässiges Reitpferd zu werden. Die Genesungsfortschritte können Sie auf unten genanntem Link sehen.

 

Kubas Rehabilitation Koppelunfall

 

 

Hufreha

 

 Vorne rechts 2 Tage nach eröffnung des 1. Hufgeschwürs und einem Verband mit Jodgetränktem Tupfer von der Tierärztin. Sehr schön zu sehen eine aufgequollene Lederhaut. Sollte natürlich nicht so sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 Nach weiteren 2 Tagen trockenem Pampers verband war die Lederhaut wieder normal.

Hier kann man auch die Austrittspforte des Strahlgeschwürs erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

Hier wurde das überflüssige Horn entfernt damit Luft dran kommt. Nach dem 3. Geschwür wollte die Tierärztin Kuba in die Klinik verweisen. DIe Besitzerin entschied sich aber dagegen und so Behandelte ich das Pferd weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Hier sieht man das die Stellen schön überhornen. In der mittleren Strahlfurche sieht es nur so aus.

 

 

 

 

 

 

Und dann gingen 2 weitere Geschwüre auf. in der hinteren Ecke und etwas weiter unter dem ersten.

 

 

 

 

 

 

Nachdem die anderen Stellen endlich verhornt sind, war in der Zeit in der mittlere Strahlfurche ein schöner schmier entstanden. die ansätze von Strahlkrebs.

Die Lederhäute liegen frei und sind sehr empfindlich. Mit Trockenen Verbänden und pinibler klein arbeit haben wir das aber schnell in den Griff bekommen.

 

 

nach 2 Tagen sichtlich trockener und die Lederhäute beginnen eine dünne Schicht Horn zu bilden.

 

 

 

 

 

 

Nach weiteren 3-4 Tagen sieht man deutlich die Verhornung. Die Gesamte Partie ist trocken.

 

 

 

 

 

 

 

Nach weiteren 2-3 Tagen bei extrem nässe. Verband war einmal komplett durchweicht. Aber die Verhornung ist schon so weit vortgeschritten, das die nässe nicht geschadet hat.

 

 

 

 

nach ca. 2 Wochen

 

 

 

 

 

 

 

 

nach 4 Wochen bei der nächsten regulären Hufbearbeitung sah es dann so aus.